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Ich unterscheide mich nicht besonders von einem Typen bei den Wiener Stadtwerken.
17.03.2006
Thees Uhlmann ist ein außergewöhnlicher Mensch. Es gibt wahrscheinlich niemandem, dem man den Spaß an der Sache so anmerkt wie ihm. Geht man nur von bestimmten Songtexten aus, erwartet man Thees Uhlmann sicher anders als er ist. Es kann durchaus vorkommen, dass gewisse vorgefertigte Meinungen komplett widerlegt werden. Vor allem auf der Bühne versprüht der Tomte-Mastermind zurzeit pure Lebensfreude.

Er ist stolz auf sich selbst, seine Band und das neue Album „Buchstaben über der Stadt“ – und geniert sich in keiner Weise, das auch zu zeigen. Dazu kommt sein unwiderstehlicher Charme, gepaart mit ironisch gelebter Rockstar-Allüre.

Mit den Worten „Wien, ihr ward immer so gut zu uns“ betrat er samt Bandkollegen die Bühne des bereits Wochen zuvor ausverkauften Flex. Bevor man sich mit „Die Schönheit der Chance“ als krönendem Abschluss einer mitreißenden Performance verabschiedete, entschuldigte er sich für die Darbietung und versprach, das nächste Mal solider zu sein. Selbstverständlich gab er sich hier als Meister in der Kunst der Untertreibung, denn am knapp zwei Stunden dauernden Auftritt des Quintettes gab es wahrlich nichts auszusetzen.

Zwischen den Songs vermochte Thees Uhlmann das Publikum mit kleinen Episoden zu unterhalten, vom ersten Interview mit FM4 (als er damals auf der „Funkpeitsche“, seinem ersten Handy, angerufen wurde) bis zum „bisher emotionalsten Erlebnis auf dieser Tour“ („Gestern in Graz habe ich einen Hund gestreichelt, das war wirklich sehr ergreifend. Falls jemand einen süßen Hund hat, wäre ich bereit, das Taxi zu bezahlen, um ihn herzubringen. Ich würde ihn gerne streicheln!“). Außerdem vergaß Thees nicht zu erwähnen, dass er die gleiche Akustikgitarre wie Sheryl Crow hat.

Ganz unironisch bedankte sich er sich bei FM4 für die jahrelange Unterstützung („Als vor Jahren auf uns in Hamburg noch eingeprügelt wurde, hat man uns hier schon gut behandelt.“). Gleichzeitig bewies Thees aber, dass er mit den Eigenheiten hierzulande doch nicht so vertraut ist (oder doch?): „In Hamburg würde man an gewissen Stellen garantiert grölen, aber Wien ist eine romantische Stadt. Hier wurde aus so manchem One Night Stand ein Bund fürs Leben!“ Gleich darauf gab es folgende entzückende Liebeserklärung an das Wiener Publikum: „Ihr seht so toll aus, wenn das Licht an ist! Ich würde mit euch gerne knutschen.“ Woraufhin er kleine Sticheleien folgen ließ („Ihr habt ja sicher alle bei Mando Diao im Gasometer gerockt, aber die alten Tomte seht ihr euch im Flex an!“).

Dass Thees Uhlmann einerseits auch über sich selbst lachen kann, jedoch auch sein größter Fan ist und voll und ganz von seinem Schaffen überzeugt, bewies er auch im dem Flex-Gig vorhergehenden Interview, zu dem er mich in die „heiligen Hallen“ des Tourbusses bat (um mit den Lyrics des Songs „New York“ zu sprechen).

Welche Erfahrungen gibt es bis jetzt, was die Live-Wirkung der neuen Songs betrifft?

Ich bin überrascht, wie gut „Was den Himmel erhellt“ ankommt, damit habe ich nicht gerechnet. Natürlich gibt es hin und wieder ein paar Leute, die alte Songs besonders fordern. Wir spielen drei oder vier Songs von „Eine sonnige Nacht“ (zweites Album, Anm.), aber ansonsten ist das ganze bunt gemischt. Es ist toll, dass sich die Leute freuen, die neuen Lieder zu hören. Manche Lieder habe ich sicher schon 300 Mal gespielt, aber ich tu es nach wie vor gerne. Aber jetzt liebe ich es, zum Beispiel „New York“ zu spielen.

Aber es ist ja auch irgendwie schön, als Band bereits gewisse Klassiker zu haben und diese zu spielen, oder?

Ja, da gebe ich dir Recht.

Wie verhält es sich mit dem Songwriting – sind die Texte jedes einzelnen Songs eigene Geschichten oder kommt es da auch einmal zu Überschneidungen?

Es passiert ab und zu, dass ich, wenn ich gerade mehrere Word-Dokumente offen hab, einen bestimmten Satz woanders einfüge. Es ist möglich, dass er dort vielleicht nicht so gut hinpasst, ich den Satz aber prinzipiell gut finde. Ich habe noch nie so viel wie für unsere neue Platte an den Texten gearbeitet. Aber es hat auch seinen Reiz, auf die Tastatur zu hauen und sich zu verfluchen.

Vor allem, wenn am Ende etwas Tolles dabei rauskommt, oder?

Genau darum geht es.

Hast du manchmal nicht Angst, dass gewisse Stücke nicht zu melancholisch sind oder ist das beabsichtigt?

Mut zur großen Geste, oder? Ich weiß, es wird alles sehr oft als melancholisch bezeichnet. Ich empfinde das gar nicht so, ich würde alles eher „sehr echt“ nennen. Ich glaube, ich bin da auch ziemlich undeutsch, weil ich es umso besser finde, je mehr Gefühl vorhanden ist. Ich bin schon für den Exzess zu haben!

Weil wir schon bei „dem Deutschen“ sind: Bist du auch der Meinung, dass es, wie man das ja oft hört, es so etwas wie ein unterschiedliches Humorverständnis zwischen beispielsweise Osten und Westen, aber auch dem Norden und Süddeutschland sowie Österreich gibt? Oder hältst du Einteilungen wie diese für vorgefertigte, längst überholte bzw. nie da gewesene Klischees?

Also ich halte davon eigentlich nichts. Wenn ich so etwas behaupten würde, dann ginge es um die Unterschiede zwischen Kleinstadt und Großstadt. Das merken wir schon, wenn wir unterwegs sind. In gewissen Landkreisen sind die Leute tatsächlich auf ihre Art „lieblich“. Aber letztendlich würde ich sagen: Scheiß der Hund drauf, das ist Europa! Ist doch schön! Diese Bewegungen hin zu mehr Gemeinsamkeiten und keinen Grenzen empfinde ich als großes Glück.

Glaubst du, dass gelegentlich eure Musik darunter leidet, da du gewisse textliche Statements unbedingt vermitteln möchtest? Wird da eher die Musik angepasst oder liege ich hier völlig falsch?

Hattest du das Gefühl beim neuen Album?

Nicht unbedingt beim Neuen, aber schon grundsätzlich.

Ich will eigentlich gar nichts vermitteln. Also wenn du mich nach „der Aussage von Tomte“ fragst, würde ich dir antworten: mich selber glücklich zu machen, mir selber mein Leben zu singen. Ich unterscheide mich so gesehen von einem Typen, der beispielsweise bei den Wiener Stadtwerken arbeitet, nur dadurch, dass dies bei mir herausfließt, bei dem eben nicht. Ich will einfach Topsongs schreiben! Ich denke mir da aber nicht, dass dieser Akkord hier nicht passt und so weiter – der wird gespielt! Auf ein C wird immer F-Dur folgen. Aber eigentlich wird da nichts untergeordnet. Ich habe meine eigene Art etwas zu singen und auszudrücken, auf welche ich auch stolz bin. Ich denke sogar, dass eher an der Musik gefeilt wird, als dass der Text umgeändert wird. Ich muss sagen, dass ich zum ersten Mal darüber nachdenke, aber so würde ich das behaupten.

Ich kann mir vorstellen, dass gewisse Fragen bezüglich der Texte schon häufig vorkommen – Fragen nach der Intimität gewisser Zeilen. Nervt dich das? Weil im Grunde ist es ja so, dass ich euch sehr über eure Texte definiert – schon alleine durch die Tatsache, dass du auf Deutsch singst.

Ich glaube, erwachsen werden ist ein steiniger Weg – darüber habe ich jahrelang gesungen. Und ich freu mich wirklich jedes Mal, wenn jemand meint, er findet meine Texte gar nicht so schlecht. Was mich nervt ist, dass es so wenige deutschsprachige Künstler gibt, die das mit einer gewissen Härte oder Bedingungslosigkeit machen. Ich denke, dass es einigen nicht schlecht zu Gesicht stehen würde, es so zu tun wie wir. Die Leute wissen, dass Tomte der „real shit“ ist, bei uns gibt es kein Trapez oder doppelten Boden. Und was ich außerdem unbedingt ansprechen möchte: die englische Popkultur wird immer besser sein als die Deutsche. Ich verehre die Beatsteaks und Wir sind Helden, um die Großen zu nennen – und es gibt auch viele tolle Bands, die wesentlich kleiner sind als wir, gerade auch bei unserem Laben – aber in England gibt es sicherlich 30 Bands, die so geil sind wie die Beatsteaks oder Home Of The Lame. Dort ist mehr Rock in der Gesellschaft, die Leute fahren mit ihren Familien zu den Festivals! Und hier sind es asoziale Alkoholiker, unter Anführungsstrichen – natürlich nicht alle. Aber es macht mich schon traurig, da ich denke, dass Rock’n’roll in der westlichen Hemisphäre nach wie vor die lebensverändernde Kunstform schlechthin ist – nicht die Oper oder das Theater! Wir wurden von unseren Lehrern gezwungen, uns irgendwelche verdammte Theateraufführungen anzusehen – das ist teilweise auch große Kunst, keine Frage. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass Mando Diao im letzten Jahr mehr Leben verändert haben als irgendwelche Stücke, in denen sich die Darsteller ausziehen.

Ich habe gelesen, dass du Element Of Crime als „Wetten, dass…?“ unter den Bands bezeichnet hast…

Wirklich? Wie habe ich denn das gemeint?

Du hast das bezüglich der Zusammenarbeit mit Sven Regener gesagt. Du meintest, es wäre eine große Ehre für dich, da Element Of Crime quasi der All-Time – Klassiker unter allen Bands ist.

Na dann hoffe ich nur, dass er nicht denkt, dass ich ihn mit Thomas Gottschalk verglichen habe.

Wenn Element Of Crime also im positiven Sinne „Wetten, dass…?“ sind, welche Fernsehsendung seid ihr?

Ich würde mir sehr wünschen, dass wir immer die Sportschau am letzten Bundesliga-Spieltag sind. In letzter Zeit treten vermehrt Leute an mich heran, die Tomte hassen. Das bockt mich irgendwie an, da denke ich mir nur: „Ja, hass mich! Das ist mir lieber, als dir egal zu sein.“ Wir sind aber einfach gerne eine Lieblingsband. Nur „ganz nett“ ist auch nicht das, was ich will. Sven Regener ist mittlerweile ja so etwas wie unantastbar. Er ist mittlerweile 45 oder, macht das aber mit einer Würde, die 24-jährigen schon abgeht. Es ist nie peinlich, Element Of Crime zu sehen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als den viele gehasst haben. Und es waren Element Of Crime, die uns die Chance unseres Lebens gegeben haben – und wir haben sie genutzt.

Ist in irgendeiner Weise eine Fortsetzung der Hansen Band geplant oder was das letztendlich doch eher eine Sache für den Augenblick, die sich in dieser Art und Weise nicht wiederholen ließe?

Erstmal soll der Scheiß-Filmverleih es schaffen, den Film („Keine Lieder über Liebe“, mit Heike Makatsch und Jürgen Vogel) nach Österreich zu bringen. Heuer geht sich wegen Tomte zeitmäßig sicherlich nichts mehr aus. Also ich möchte nicht, dass es a la „der Schauspieler macht noch eine Platte mit uns“ abläuft. Dieses Projekt soll so unschuldig wie möglich bleiben. Und Jürgen Vogel ist bei dem was er tut auch total unschuldig. Der freut sich noch immer wie wahnsinnig, dass er seine erste Platte gemacht hat. Man wird sehen! Wenn einer kommt und meint, er habe einen neuen Song für die Hansen Band geschrieben – warum nicht?

Ging es bezüglich Songwriting für die Hansen Band irgendwie entspannter zu?

Ja, eigentlich schon. Es ging ja darum, Songs über die Biografie von jemand anderem Songs zu schreiben. Das fand ich irgendwie gut und es ging auch ziemlich schnell. Man könnte sagen, es war wie für Tomte etwas zu machen, nur etwas simpler. Ich war im positiven Sinn nicht so sehr ehrgeizig wie bei Tomte.

Siehst du die Tatsache, dass du auf Deutsch singst, manchmal auch als Last? Also vor allem, wenn es darum geht, einen Song zu schreiben – dies und jenes würde sich auf Englisch sicher viel cooler anhören und wäre auch einfacher auszudrücken?

Es gefällt mir, dass ich gewisse Sachen, die ich auf Deutsch ausdrücke, auch in aller Härte rüberkommen. Beispielsweise ist „da ist zuviel Krebs in meiner Familie“ (aus dem Song „Schreit den Namen meiner Mutter“, Anm.) auf Deutsch eine verdammt harte Aussage. „There is too much cancer in my family“ wäre eine so Art Nirvana-Englisch. Ich wollte aber über den Komplex Familie und Krankheit in aller Härte singen. Ich denke, dass mir das gelungen ist – was nur auf Deutsch vorstellbar ist. Manchmal entwickle ich da sogar einen sportlichen Ehrgeiz.

Besonders beeindruckt bin ich vom Song „New York“ und dessen Steigerung ab der Textzeile „Sincerely, Thees Uhlmann“.

Wir sind ab jetzt in der internationalen Rockliga! Also wir spielen das Lied jeden Abend und ich finde es von mal zu mal geiler. Wiebusch (Marcus Wiebusch, Labelkollege von Kettcar, Anm.) meinte zu mir, als er zum ersten Mal neues Material von uns gehört hat: „Also Uhlmann, die letzten zwei Minuten von ‚New York’ ist das Beste, was ich in den letzten zehn Jahren deutscher Rockmusik gehört hab“ – da hab ich mich sehr gefreut.

Hattest du nicht Angst, dass „Geigen bei Wonderful World“ textlich und musikalisch zu kitschig ist?

Ich habe keine Angst vor Kitsch! Andererseits gab es hier einen gewissen Anreiz. Es heißt ja oft, dass alle Künstler Scheiße werden, wenn es ihnen gut geht – ich habe mir vorgenommen, das Gegenteil zu beweisen. Und mit einer Textzeile wie „Ich lebe mich durch eines der schönsten Leben mit den schönsten Songs der Welt“ meine ich gar nicht mich, sondern alle Künstler, die mich immer weitergebracht haben. Außerdem gefiel mir dieser Ansatz, da ich so zeigen konnte: „Hier bin ich wieder, und ich werde euch noch 20 Jahre auf den Sack gehen, tataaa!“

Eure aktuellen Videos laufen relativ oft auf MTV – wie stehst du dazu? MTV wird ja oft als „Das ultimative Böse“ und kompletter Mainstream angesehen. Findest du es gut, weil dadurch viele Menschen eure Musik kennen lernen?

Also zu allererst war ich irgendwie geschockt, dass MTV mit uns zusammenarbeiten wollte. Ich habe mich gewundert, dass wir noch nicht zu alt sind oder so. Das ermöglicht mir aber völlig neue Erlebnisse, zum Beispiel bei TRL aufzutreten. Ich fand das irgendwie toll und witzig. Dass unser erstes Video („Ich sang die ganze Zeit von dir, Anm.) zur neuen Platte oft lief, wirkte sich wie eine Art Initialzündung aus: die Konzerte wurden größer und ich habe in diesem Zusammenhang noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Außerdem möchte ich nicht den totalen Indie-Typen geben, weil ich es, um ehrlich zu sein, geil finde, mich im Fernsehen zu sehen! Das ist die schönste Tour, die wir jemals gemacht haben. Ich bin der gottverdammte Sänger dieser Band und ich schäme mich nicht, auf MTV präsent zu sein. Ich denke nicht, dass dies irgendetwas mit Arroganz zu tun hat. Ich freue mich, und das ist fast schon kleinbürgerlich, im Stil von „kuck mal, wie weit wir dieses alte Auto gefahren haben“. Und über MTV kann ich echt nichts Schlechtes sagen, wir wurden da top behandelt! Der TRL-Moderator gestand mir, überglücklich zu sein, da er sich endlich einmal selbst die Fragen ausdenken konnte.

Da du ja Einblick in die Szenerie hast: Wie beurteilst du die momentane Situation der Musikindustrie? Es scheint sich ja der Trend hin zu den sicheren Nummern, also großen Acts, zu verstärken, die garantiert das einspielen, was man sich erwartet. Wie schwer haben es heutzutage aufstrebende junge Bands?

Also ich sehe das ganz anders. Es konnte doch niemand mit James Blunt, Wir sind Helden, Jack Johnson oder auch Queens Of The Stone Age rechnen! Ich denke eher, dass momentan alles noch mehr auseinander gerissen wird. Wenn man fünf knuddelige Typen auswählt, die Waschbrettbäuche haben, denen einen HipHop-Song auf den Leib schreibt und die dazu jodeln können, dann ist doch klar, dass 12- und 13-jährige Mädchen dazu ihre Sexualität entdecken. Das verkauft sich dann eben wie US5, einmal eben. Bei Tokio Hotel ist das schon wieder eine andere Sache: einer sieht aus wie aus einem Manga-Comic, einer wie ein Penner und die anderen beiden sind noch so pubertätsdick. Alle flippen aus und achtjährige Mädchen singen auf einmal bei Liedern über Selbstbestimmung mit.

Das nennt man wahrscheinlich Phänomen.

So ist es. Und die haben teilweise ja Punk-Texte! Also ein gewisser Teil von Musik wird nur noch erfunden, um Geld zu akkumulieren. Bei anderen wird natürlich auch Geld gemacht, es handelt sich aber um große Kunst. Und gerade auch wegen der gesamten aktuellen Entwicklung, Downloads und so weiter, ist es höchst interessant, die Musikindustrie zu beobachten.

TOMTE, Flex Wien, 15. März 2006  

17.03.2006, 16:49 von T. Hochwarter


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